Für jeden Mountain Biker ist ein Alpencross das Größte. Nur mit dem Fahrrad über die Alpen, das hat doch noch was von Herausforderung. In vielen Fachzeitschriften wird regelmäßig über solche Touren berichtet und ich geriet jedes Mal ins Schwärmen.

An meinem 50. Geburtstag bekam ich von einem Freund das Buch "Alpencross" von Achim Zahn, einem professionellen Bikeguide, geschenkt. Beim Lesen reifte ein Entschluss: Jetzt oder nie, man wird schließlich nicht jünger. Und wenn schon, dann sollte es auch die klassische Route von Oberstdorf zum Gardasee sein.

Von den vier in dem Buch angebotenen Routen entschied ich mich dann wieder für den Klassiker: Die Heckmaier- Route. Auf dieser Strecke fuhr der Oberstdorfer Bergführer Andi Heckmaier 1989 als einer der ersten Mountain Biker auf dem direkten Weg zum Gardasee.

Als ich mit SiGGi (von den Besorgten Bikern) über mein Vorhaben sprach, galt es nur noch den Termin abzustimmen und schon hatte ich einen Partner. Mit Hans konnten wir einen weiteren Besorgten Biker und alten

So begannen wir, unterstützt von Josef (der zu dem Zeitpunkt leider keinen Urlaub mehr hatte), mit der Detailplanung. Landkarten wurden beschafft und im Internet Reiseberichte studiert. Auf mehreren gemeinsamen Abenden wurden dann die Prioritäten festgelegt:

  • Um genügend Zeit zum fotografieren und genießen der Landschaft zu haben, sollte die Reisedauer für uns 7 Tage betragen
  • Das lange Schiebestück über den Passo di Campo und den Asphalttag über den Gaviapaß wollten wir uns nicht antun. Also suchten wir hier Alternativrouten und legten schließlich die Eckpunkte wie folgt fest: Oberstdorf - Schrofenpass - Kirstbergsattel - Schlappiner Joch - Davos - Scaletta Pass - Chachauna Pass - Livigno - Passo Alpisella - Passo Verva - Passo della Foppa - Edolo - Passo Croce Domini - Tremalzo - Riva
  • Die einzelnen Tagesettappen liegen zwischen 45 km und 60 km bei ca. 1300 hm bis max. 2000 hm. Insgesamt rechnen wir mit ca.320 km und ca. 11000 hm.
  • Wir wollten auf jeden Fall auf der Freiburger- Hütte übernachten. Die anderen Übernachtungen sollten in Hotels oder Pensionen erfolgen. Die Quartiere wurden im Vorfeld gebucht.

In einer letzten Besprechung galt es noch die erforderliche Ausrüstung abzustimmen.

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