Dimaro - Madonna di Campiglio - Rif. Vallesinella - Val d'Agola - Lago di Val d'Agola - Passo del Grotto - Stenico - Ponte Arche - Passo di Ballino - Riva del Garda

[90,83 km Σ431,72 km]

Für größeres Bild bitte klicken!Die letzte Etappe sollte die Königsetappe werden: 2000 hm hoch und 2700 hm runter. Das gute an ihr war, dass die großen Anstiege alle im ersten Drittel der Etappe lagen. Wie immer starteten wir um 9:00 Uhr. Kurz hinter Dimaro bogen wir auf einen Forstweg ab. Durch den Wald ging es nun stetig bergauf. Unterwegs überholten uns drei Mountain- Biker, um uns eine halbe Stunde später in einem Höllentempo wieder entgegen zu kommen. Auch eine Art Frühsport zu betreiben.

Für größeres Bild bitte klicken!Wir erreichten die ‚Malga Campo Carlo Magno' und legten eine kurze Rast ein. Der erste Anstieg war geschafft. Weiter ging es zunächst wieder bergab zur Talstation der Groste- Seilbahn und nach Madonna di Campiglio. Dann über eine Asphaltstraße zur Rifugio Vallesinella. Ein nur zum Teil fahrbarer Trail führte uns an den Cascade di Mezzo- Wasserfällen vorbei in Val d'Agola. Hier begann ein 4 km langer Schotteraufstieg zum Lago di Val d'Agola. An diesem Bergsee mit Blick auf das Brenta- Gebirge legten wir eine kurze Pause ein, um anschließend eine 40 minütige Schiebe- und Tragepassage zu den ‚12 Aposteln' zu beginnen. Und da standen wir dann ganz ehrfürchtig vor diesem Bergmassiv. Alle so knapp an die 3000 m hoch, war schon toll!

Allerdings schauten wir etwas auf die Uhr; wir hatten unseren höchsten Punkt noch nicht erreicht. Nach bis dahin 32 km standen wir gegen 16:00 Uhr am Passo del Gotro. Ein letzte Blick von oben über die Täler und dann ging es in Richtung Süden. Zunächst ein kurzer Trail, dann eine lange Schotter- und Asphaltpiste führten uns nach Stenico. Eine Abfahrt erster Sahne! Nun trennten uns noch knapp 30 km von Riva.

Für größeres Bild bitte klicken!Über Asphalt ging es nun hinunter nach Ponte Arche und noch einmal hinauf auf den Passo di Ballino. Dort begann dann die letzte Abfahrt nach Riva des Garda. Auf den kurvenreichen Straßen hieß es nur auf den Verkehr achten und auf den letzten Metern nicht noch stürzen. Und dann der erste Blick auf den Gardasee: Anhalten, Foto machen und Ulrike anrufen. Gleich sind wir da!

Für größeres Bild bitte klicken!Kurz vor 19:00 Uhr fuhren wir durch das Zentrum direkt zum Hafen, bis auf den Kai! Wir waren am Ziel! Groß war die Freude, es (doch noch) geschafft zu haben. Roger und ich gratulierten uns gegenseitig zur gelungenen Alpenüberquerung und machten noch ein paar Erinnerungsbilder. Der nächste Weg führte in eine Eisdiele; dort trafen wir Ulrike mit Giovanni. Das folgende Eis schmeckte besonders gut. Es wurde schon dunkel, als es zum Campingplatz ging. Der nächste Tag sollte erst mal Gammeltag sein.

Für größeres Bild bitte klicken!Nun liegt der Alpencross schon ein paar Tage zurück. Nach der ursprünglichen Planungseuphorie folgten die Startschwierigkeiten.

Im Nachhinein war es Richtig, die ursprüngliche Tour abzusagen. Wer weiß, was uns da erwartet hätte. Aber letztendlich habe ich mir meinen Wunsch erfüllt: Ich bin mit dem Fahrrad über die Alpen gefahren! Zwar nicht so hoch und nicht so weit wie ursprünglich geplant, aber immerhin. Sie sehen die Daten in der folgenden Tabelle:

 

Tag Etappe vmittel v max Etappenzeit Fahrzeit aufgelaufen
km hm km/h km/h hh:mm:ss hh:mm:ss km hm
1 90,44 1400 12,96 50,20 10:00:20 06:58:31 70% 90,44 1400
2 88,21 1100 15,72 54,90 09:28:11 05:36:30 59% 178,65 2500
3 88,77 300 19,30 63,60 07:12:24 04:35:53 64% 267,42 2800
4 73,47 1600 12,87 48,70 08:35:14 05:42:24 66% 340,89 4400
5 90,83 2000 12,34 53,00 09:59:12 07:21:19 74% 431,72 6400
Σ 431,72 6400 14,27 45:15:21 30:14:37 67%

 

Für größeres Bild bitte klicken!Abschließend kann ich festhalten, dass ich mich zukünftig auch bei der Planung nicht mehr so festlegen werde. Die grobe Richtung ja, den groben Zeitpunkt auch, aber nicht mehr vorher buchen. Das geht zu sehr an die Nerven. Roger hat es mir ja vorgemacht. Man bekommt immer ein Quartier.

Und außerdem war die Alternative mit dem begleitenden Wohnmobil auch nicht schlecht. Mal sehen, was ich beim nächsten Alpencross mache. Aber im nächsten Jahr geht es erst mal wieder nach Schweden. Vielleicht ja eine Fahrradtour durch Schweden mit Begleitwohnmobil?

Und nun noch mal schöne Grüße an Roger und vielen Dank für die gemeinsame Tour. Es hat Spaß gemacht!

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