geboren am:
14.02.1993
verstorben am:
04.05.2003

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Nach Teddys Tod hatten wir zwei heulende Kinder und mußten uns ganz schnell nach einem neuen Hund umsehen. Zum Glück für uns hatten die Züchter aus Teddy's Wurf eine Hündin zurückbekommen. So kam seine Schwester Aeyvoreen zu uns.

Es war schon eine ganz schöne Umstellung. Aeyvoreen hatte (für einen Bouv ungewöhnlich) einen ausgeprägten Jagdtrieb und konnte dann absolut nicht hören. Es hat insgesamt bald 3 Jahre gedauert, bis wir sie einigermaßen im Griff hatten.

Von unserer Dackelhündin kannten wir das Problem der Scheinträchtigkeit. So wunderte es uns zunächst nicht, dass Aeyvoreen nach der ersten Läufigkeit auch Milch bekam und anfing ein Nest zu bauen. Problematisch wurde es erst, als sie anfing ihr Spielzeug im Nest mit Gewalt zu verteigigen. Nach Rücksprache mit dem Tierarzt ließen wir sie daraufhin kastrieren. Während das eine Problem damit beseitigt war, muß Aeyvoreen trotzdem immer noch sehr interessant für andere Hunde gerochen haben. Und dann ließ sie sich nichts gefallen und wurde schon mal aggressiv gegenüber manchen Rüden. Dies führte oft zu Problemen. Man mußte sie halt rechtzeitig an die Leine nehmen.

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Aber alle anderen Eigenschaften der Rasse trafen bei ihr zu. Eine war besonders ausgeprägt: Sie war ein "Belgischer Dickschädel". Aeyvoreen hat uns fast 10 Jahre treu begleitet. Die Kinder wuchsen mit ihr auf und wir waren oft zusammen im Urlaub. Anfangs in den Süden, später nach Skandinavien. Auch unterwegs war Aeyvoreen bis auf die schon erwähnten Macken problemlos. Sie liebte das Autofahren und merkte schon im Vorfeld, wenn das Wohnmobil gepackt wurde. Dann legte sie sich schon mal hinein und wollte auch nicht mehr raus.

Im Mai 2003 verstarb Aeyvoreen für uns plötzlich und unerwartet im Alter von 10 Jahren.

Da fehlte natürlich etwas. Wenn man nach Hause kam oder wenn es Zeit zum spazierngehen war.

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