Beitragsseiten

Für größeres Bild bitte klicken![Update: Vesterålen und SenjaVor nunmehr 10 Jahren waren wir zum ersten Mal mit dem Wohnmobil auf den Lofoten, im Land der Mitternachtssonne. Das hatte uns damals so gut gefallen, dass wir ein Jahr später Nachschlag holen mussten. Leider konnten wir in den folgenden Jahren aus verschiedensten Gründen keine größeren Touren unternehmen. Als sich aber in diesem Jahr wieder die Gelegenheit dazu bot, stand das Ziel fest: Wir wollten wieder die Mitternachtssonne sehen.

In den vergangenen 10 Jahren hatte sich natürlich viel verändert. Unser Hobby 600 ist mit 31 Jahren mittlerweile ein historisches Fahrzeug und hat mehr als 375.000 km auf der Uhr. Technisch ist er aber immer noch top und so beschränkten sich die Vorbereitungen am Fahrzeug auf einen Ölwechsel. Auf das zweite Reserverad verzichtete ich diesmal, da ich auf Grund der Erfahrungen bei unserer ersten Lofoten-Tour mittlerweile ein Reifendruckkontrollsystem installiert und alle Räder mit Metallventilen ausgerüstet habe.

Da wir aber auch nicht jünger geworden sind und sich schon so manche Wehwehchen eingestellt haben, war die Mitnahme einer Gehhilfe erforderlich. Wir entschieden uns für das Veloped von Trionic, einem Rollator für das Gelände. So bekam der Hobby 600 noch einen Transportrahmen für die Heckbühne. Die Fahrzeuglänge stieg dadurch auf 6,8 m, lag aber immer noch im Bereich 6-7m, sodass bei den Fährpreisen keine zusätzlichen Kosten auftraten.

Für größeres Bild bitte klicken!Der Schwerpunkt unserer Reise sollte auf dem Genuss der Landschaft und dem Besuch einiger Sehenswürdigkeiten liegen. Dabei wollten wir besonders die norwegischen Landschaftsrouten befahren. Das sind Streckenabschnitten durch faszinierende norwegische Natur, deren Erlebnis verstärkt wird durch innovative Architektur und denkanregende Kunst auf angelegten Aussichtspunkten und Rastplätzen. (Quelle: Nasjonale turistveger) Darüber hinaus las ich viele Reiseberichte und nutze Google Maps für die Tourenplanung. Alle in Frage kommenden Ziele wurden in eine Karte eingetragen und die grobe Route danach ausgerichtet.

Natürlich sollte unser Hund auch mit und so mussten wir uns auch mit den Einreisevorschriften für Tiere beschäftigen. Da hat sich in den letzten Jahren viel geändert. Wenn ich noch daran denke, wie wir in den 90er Jahren immer vorher eine Einreisegenehmigung für den Hund beim schwedischen Landwirtschaftsministerium beantragen und dann immer noch den Titer für Tollwut bestimmen lassen mussten! Da ist es heutzutage schon einfacher.

Allerdings gibt es für Norwegen eine Besonderheit bezüglich der Behandlung gegen Bandwürmer: Die Behandlung muss innerhalb von 120 bis 24 Stunden vor der Einreise nach Norwegen erfolgen und im Pass tierärztlich bescheinigt werden. Da wir früher vor der Einreise nach Norwegen immer länger in Schweden waren, hatten wir diesen Passus eigentlich nie beachtet. Aber in diesem Jahr wollten wir da kein Risiko eingehen.

Die Reisezeit sollte ursprünglich 6 Wochen betragen. Diesmal wollten wir die Küstenstraße Rv17 von unten hochfahren und dann mit der Fähre ab Bodø zu den Lofoten übersetzen. Von dort sollte es wieder auf die Vesteralen gehen. Auf jeden Fall wollten wir diesmal etwas weiterfahren und mit Senja und Tromsö zwei neue Ziele besuchen …und eventuell bis zum Nordkap? Unsere Planung sah jedenfalls ab Tromsö zwei alternative Routen vor.

Allerdings kam es etwas anders. Zwei Tage vor dem ursprünglichen Starttermin brach ich mir die Hand und so musste die Abfahrt um 14 Tage verschoben werden. Aber auch danach war ich durch die Verletzung natürlich etwas eingeschränkt, aber Hauptsache wir waren unterwegs.

Kommentare  

0 #1 Schöner BerichtWerner Stange 2018-10-26 09:23
Hallo Wilfried,
endlich mal wieder ein toller Reisebericht. Ich bin schon auf die Fortsetzung gespannt.
Gruß Werner
Zitieren

Industriekultur

Motorsport

RE leuchtet

Reisebilder